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© 2019 Fanny Mendelssohn Förderpreis

DIE IDEE
 
Fanny Mendelssohn (1805 – 1847) gilt als eine der bedeutendsten Musikerinnen ihrer Zeit.

Ihre Begabung als Komponistin und Pianistin war jedoch nur bei sonntäglichen Matineen ihres Elternhauses zu erleben. Ihr künstlerisches Schaffen zur Profession zu machen war ihr von der Familie streng untersagt. So schrieb ihr der Vater Abraham: „Die Musik wird für ihn [den Bruder Felix] vielleicht Beruf, während sie für Dich stets nur Zierde, niemals Grundbaß deines Seins und Thuns werden kann und soll.“

In ihrem letzten Lebensjahr fasste Fanny schließlich den Mut, erste Werke ihrer
über 450 Kompositionen zur Drucklegung zu bringen. Ihr zu Ehren wurde im Jahr
2015 erstmals der Fanny Mendelssohn Förderpreis verliehen. Er richtet sich an
junge Musiker und Musikerinnen, um ihnen zu ermöglichen, was Fanny nicht vergönnt war: ihren Visionen und Musikkonzepten eine breite Öffentlichkeit zu geben.

DER PREIS

 Debüt-Album 

 

Der Preisträger oder die Preisträgerin erhält die Möglichkeit, das Debüt-Album ohne den Druck kommerzieller Erwägungen zu veröffentlichen.

 Preisgeld 

Das Preisgeld von 10.000 EUR wird zweckgebunden eingesetzt – für die Produktion einer Kammermusik-Debüt-CD. Diese wird beim Hamburger Classic Label ES-DUR veröffentlicht. Die Kosten für Aufnahme und Veröffentlichung sind durch das Preisgeld gedeckt. Zusätzliche Kosten, wie z.B. Musiker-/Musikerinnen- oder Orchesterhonorare etc. werden nicht vom Wettbewerb übernommen.

 Konzerte 

 

Der Gewinn beinhaltet auch eine Reihe von Konzertauftritten. Ein Preisverleihungskonzert im Rahmen der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern, einen Auftritt im Musikzimmer Felix Mendelssohns im Felix Mendelssohnhaus zu Leipzig, einen Auftritt in der Frauenkirche Dresden, sowie ein Konzert auf Schloss Elmau.

Ihr Pate/Ihre Patin hat Sie vorgeschlagen?
 

Wir gratulieren zur Nominierung!
Laden Sie sich hier den Bewerbungsbogen herunter und füllen Sie ihn
am besten sofort aus.

Nicht vergessen:

  • Ausgefüllter Bewerbungsbogen

  • Lebenslauf mit Foto

  • Hörprobe (mp3, ggf. Videoaufnahme mp4, oder DVD)

per Mail oder Post an:

 

schwarzweller@interlink-kultur.com 

 

Heide Schwarzweller
Heilwigstraße 93
20249 Hamburg

Teilnahmebedingungen finden Sie hier.

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UNSERE PATEN/PATINNEN
 
 
UNSERE JURY
Jürgen Kesting (Vorsitzender)

Jürgen Kesting, Journalist und Fachbuchautor, machte sich einen Namen als Autor einer zunächst dreibändigen Geschichte der Gesangskunst (1986), die 2008 in erweiterter Form erschien, sodann durch eine Monographie über Maria Callas. Er ist Mitarbeiter der FAZ und mehrerer Fachzeitschriften und Autor mehrerer Rundfunkanstalten. Jürgen Kesting ist Vorsitzender der Jury des Fanny Mendelssohn Förderpreises.

Jürgen Ernst

Jürgen Ernst ist seit Anfang 1994 Geschäftsführer des Vereins Mendelssohn-Haus e.V. und seit 1997 Gründungsdirektor des Museums im Mendelssohn-Haus. Der Kulturmanager verantwortete die Konzeption und die Sanierung des Mendelssohn-Hauses, die Einrichtung des Museums und dessen inhaltliche und musikalische Programmatik. Darüber hinaus ist Ernst geschäftsführender Vorstand der Felix-Mendelssohn-Bartholdy-Stiftung, hält weltweit Vorträge und initiiert Veröffentlichungen über den Komponisten, das Mendelssohn-Haus und die Musikstadt Leipzig.

Prof. Dr. Dieter Rexroth

Der Dramaturg Prof. Dr. Dieter Rexroth gilt als einer der kreativsten Köpfe der deutschen Musikszene. Er war von 1996 bis 2006 Intendant und Dramaturg der Rundfunkorchester und Chöre GmbH und des Deutschen Symphonie Orchesters. Seit der Gründung im Jahr 2000 ist Rexroth Künstlerischer Leiter von Young Euro Classic und als solcher einer der Väter des erfolgreichen Festivals, das seit 1999 jährlich stattfindet.
Er ist darüber hinaus Künstlerischer Leiter der „Kasseler Musiktage“ (seit 2006) und des jährlich stattfindenden „Felix Mendelssohn Bartholdy Hochschulwettbewerbs“.

Alexander Krichel

Alexander Krichel begann 1995, im Alter von 6 Jahren, mit dem Klavierspiel. Er studierte am Royal College Music, London, bei Prof. Dmitri Alexeev und ist Preisträger zahlreicher nationaler und internationaler Wettbewerbe. 2013 gewann er den ECHO KLASSIK als Nachwuchskünstler des Jahres.

Dr. Markus Fein

Seit Anfang 2014 ist Dr. Markus Fein Intendant der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern. Der promovierte Musikwissenschaftler war zehn Jahre Künstlerischer Leiter der Sommerlichen Musiktage Hitzacker, fünf Jahre Intendant der Niedersächsischen Musiktage und zuletzt als Leiter Programmplanung/Dramaturgie bei den Berliner Philharmonikern tätig.

Christina Khosrowi

Christina Khosrowi studierte Gesang/Musiktheater an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin. Sie stand als Opernsängerin für verschiedenste Rollen auf der Bühne. 2017 wechselte sie in das Management von Daniel Hope, dort ist sie unter anderem für die Konzertplanung der Frauenkirche Dresden sowie für zahlreiche kammermusikalische Projekte in den kommenden Jahren verantwortlich.

 
TEILNAHMEINFOS
Die Teilnahmebedingungen
für den Fanny Mendelssohn Förderpreis sind folgende:

  • ein innovatives musikalisches Konzept des Bewerbers
  • ein neuer interpretatorischer Ansatz
  • ein außergewöhnliches, aus dem Konzept heraus entwickeltes Repertoire

  • Die Altersgrenze liegt für Instrumentalisten/Instrumentalistinnen und Kammermusikensembles bei 25 Jahren
  • für Vokalisten/Vokalistinnen bei 29 Jahren

  • Voraussetzung: die Bewerber/die Bewerberinnen haben noch kein eigenes Album veröffentlicht

Das musikalische Konzept kann sowohl moderne Werke beinhalten als auch ein längst in Vergessenheit geratenes Repertoire.

DIE INITIATORIN
WICHTIGES

 Ein Preis, drei Sparten: 

  • Soloinstrument

  • Kammermusikensemble

  • Gesang

 Einzureichende Unterlagen: 

  • Ausgefüllter Bewerbungsbogen

  • Lebenslauf mit Foto

  • Hörprobe (mp3, ggf. Videoaufnahme mp4, oder DVD)

Unterlagen bitte per E-mail oder Post an:

 

schwarzweller@interlink-kultur.com 

 

Heide Schwarzweller
Heilwigstraße 93
20249 Hamburg

 

 
HEIDE SCHWARZWELLER

Heide Schwarzweller über 5 Jahre FMFP:

„Als ich den Fanny Mendelssohn Förderpreis 2014 ins Leben rief, hätte ich im Traum nicht daran gedacht, dass er sich bereits nach kürzester Zeit etablieren würde. Die durchweg positive Resonanz aus den unterschiedlichsten kulturellen Bereichen ist bis heute schlichtweg überwältigend.

Entscheidend mitverantwortlich für diese Erfolgsstory ist sicherlich, dass der FMFP von Anfang an eine vollkommen eigenständige Positionierung hatte, die es aufstrebenden Künstlern/Künstlerinnen ermöglicht, ihr Können in einem anderen Licht zu präsentieren.

Denn hier wird nicht nur spielerische Virtuosität honoriert, sondern vor allem auch das vom Teilnehmer/von der Teilnehmerin zuvor entwickelte inhaltliche Konzept, also der selbstgesteckte kreative Rahmen. Das führt automatisch zu einer künstlerisch-intellektuellen Auseinandersetzung mit Musik. Und somit zu vollkommen neuen und revolutionären Darbietungen.

Besonders glücklich macht mich, dass unser ursprüngliches Motto „Vom Wegbereiter zum Wegbegleiter“ nun schon mehrfach Früchte getragen hat.

Für unseren erster Preisträger, Tamás Pálfalvi, war der Fanny Mendelssohn Förderpreis der Startschuss zu einer Weltkarriere, die ihn bereits in alle großen Konzerthäuser, z.B. in die Carnegie Hall, führte. Erst vor kurzem wurde er in Budapest an der Franz-Liszt-Akademie zum jüngsten Professor Ungarns ernannt. Gleichzeitig drückt seine über Jahre anhaltende Treue zum FMFP aus, was den Preis so besonders macht: Verbundenheit.

Ich bin unendlich dankbar, dass ich mit dem Preis den Grundstein dafür legen konnte, auch künftigen TeilnehmernTeilnehmerinnen und Preisträgern/Preisträgerinnen ihre ganz persönlichen und individuellen musikalischen Karrierewege zu ermöglichen.

Das Leben als Künstler/Künstlerin war noch nie leicht. Reich an Entbehrungen und bescheiden an finanziellen Mitteln. Kulturelle Förderung weicht immer häufiger wirtschaftlichen Erwägungen. 80% der Hochschulabsolventen und -absolventinnen finden keine Orchesterstelle und müssen auf verwandte Positionen ausweichen, z.B. eine Lehrtätigkeit...

Umso wichtiger ist es, aufstrebenden Künstlern/Künstlerinnen eine Bühne zu bieten, auf der sie ihr besonderes Talent einer hochkarätigen Jury und der breiten Öffentlichkeit präsentieren können.

Der FMFP ist ein Zeichen gegen den kulturellen Klimawandel und für das Streben nach neuen, künstlerisch-kreativen Innovationen.“