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DIE IDEE
Idee
Fanny Mendelssohn (1805 – 1847) gilt als eine der bedeutendsten Musikerinnen ihrer Zeit.

Ihre Begabung als Komponistin und Pianistin war jedoch nur bei sonntäglichen Matineen ihres Elternhauses zu erleben. Ihr künstlerisches Schaffen zur Profession zu machen war ihr von der Familie streng untersagt. So schrieb ihr der Vater Abraham: „Die Musik wird für ihn [den Bruder Felix] vielleicht Beruf, während sie für Dich stets nur Zierde, niemals Grundbaß deines Seins und Thuns werden kann und soll.“

In ihrem letzten Lebensjahr fasste Fanny schließlich den Mut, erste Werke ihrer
über 450 Kompositionen zur Drucklegung zu bringen. Ihr zu Ehren wurde im Jahr
2015 erstmals der Fanny Mendelssohn Förderpreis verliehen. Er richtet sich an
junge Musiker und Musikerinnen, um ihnen zu ermöglichen, was Fanny nicht vergönnt war: ihren Visionen und Musikkonzepten eine breite Öffentlichkeit zu geben.

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Wir gratulieren zur Nominierung!
Laden Sie sich hier den Bewerbungsbogen herunter und füllen Sie ihn
am besten sofort aus.

Nicht vergessen:

  • Ausgefüllter Bewerbungsbogen

  • Lebenslauf mit Foto

  • Hörprobe (mp3, ggf. Videoaufnahme mp4, oder DVD)

per Mail oder Post an:

 

schwarzweller@interlink-kultur.com 

 

Heide Schwarzweller
Heilwigstraße 93
20249 Hamburg

Einsendeschluss für die Bewerbung ist der 30. November 2026.

Die Teilnahmebedingungen finden Sie hier.

DER PREIS

Das Preisgeld beträgt 12.500 Euro und ist zweckgebunden für die Realisierung eines musikalischen Projekts einzusetzen. Hierfür kommen beispielsweise eine Debüt-CD, die Produktion eines professionellen Musikvideos, ein Konzertprojekt, eine Instrumentenförderung oder ein vergleichbares künstlerisches Vorhaben in Betracht. Das geplante Projekt ist im Rahmen der Bewerbung anzugeben.

 

Die Verwendung des Preisgeldes ist ausschließlich für das eingereichte beziehungsweise bewilligte Projekt vorgesehen. Darüber hinausgehende Kosten, die den Förderbetrag überschreiten – etwa für zusätzliche Musikerinnen und Musiker, Orchesterhonorare oder sonstige projektbedingte Ausgaben – sind von den Preisträgerinnen bzw. Preisträgern selbst zu tragen und werden nicht vom FMFP übernommen.

Konzerte 

 

Dem Preisträger werden nach Möglichkeit Konzertauftritte bei unseren Kooperationspartnern, dem Felix Mendelssohnhaus zu Leipzig, der Frauenkirche Dresden, Schloss Elmau oder Schloss Düneck vermittelt.

Paten
UNSERE PATEN/PATINNEN
Jury
Martin Hoffmeister (Vorsitz)

Martin Hoffmeister ist Chefredakteur des Gewandhausradios. Er fungierte zuvor als leitender Redakteur und Moderator bei diversen Kultur- und Klassikwellen des privaten und öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Als freier Publizist schreibt er für zahllose nationale und internationale Magazine und Fachzeitschriften und zeichnet für mehrere Buchprojekte verantwortlich. Er ist Jury- und Board-Member der ‚International Classical Music Awards‘ und Jury-Vorsitzender des ‚Fanny-Mendelssohn-Kompositionspreises‘.

UNSERE JURY
Ursula Haselböck

Die 1981 in Wien geborene Ursula Haselböck leitet seit 1. September 2020 die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern als geschäftsführende Intendantin. Nach Tätigkeiten für das Tonkünstler Orchester und das Grafenegg Festival ging sie 2013 ans Konzerthaus Berlin und leitete hier die Planung und Konzeption neuer Festivals und Formate. Durch ihre langjährige Tätigkeit als Musikmanagerin ist sie mit der internationalen Musikwelt in höchstem Maße vernetzt und hat umfangreiche Erfahrungen mit der deutschen Förderlandschaft.

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Sarah Kesting

Sarah Kesting studierte Musiktheaterwissenschaften und BWL in Bayreuth und Ferrara (Italien). Während des Studiums arbeitete sie bei Gesangsagenturen und den Bayreuther Festspielen. Ihre beruflichen Stationen waren danach u.a. der Nikolaisaal Potsdam/Musikfestspiele Potsdam Sanssouci, die Leitung der Programmplanung der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern sowie die Münchner Konzertdirektion Hörtnagel. Seit 2018 plant sie als Artistic Director das Kulturprogramm von Schloss Elmau.

Alexander Krichel

Alexander Krichel begann 1995, im Alter von 6 Jahren, mit dem Klavierspiel. Er studierte am Royal College Music, London, bei Prof. Dmitri Alexeev und ist Preisträger zahlreicher nationaler und internationaler Wettbewerbe. 2013 gewann er den ECHO KLASSIK als Nachwuchskünstler des Jahres.

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Alexander Ponet

Alexander Ponet studierte Music Performance (Orchester) an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) und war danach in verschiedenen Orchestern als Solo-Pauker tätig. Im Anschluss absolvierte er an der Universität Zürich den Executive Master in Arts Administration (Kulturmanagement).

Neben seiner künstlerischen Laufbahn sammelte er umfassende Berufserfahrung im Kulturmanagement, unter anderem beim Schleswig-Holstein Musik Festival, als Projektleiter beim Zürcher Kammerorchester sowie in leitenden Funktionen beim Generations Jazz Festival, bei der Konzertreihe SeetalClassics und in der Geschäftsführung des Verbands Schweizer Berufsorchester.

Heute ist Alexander Ponet als selbstständiger Kulturmanager tätig und arbeitet unter anderem als Referent für Daniel Hope beim Gstaad Menuhin Festival.

Tamás Pálfavi

Als erster Preisträger des Fanny Mendelssohn Förderpreises ist der Trompeter Tamás Pálfalvi das jüngste Jury-Mitglied. Er ist einer der visionärsten und innovativsten Trompeter der Gegenwart. Pálfalvi trat weltweit in  den renommiertesten Konzerthallen auf und wurde 2019 zum jüngsten Professor für Trompete an der Franz-Liszt-Musikakademie ernannt.

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Teilnahmeinfos
TEILNAHMEINFOS
Folgende Teilnahmebedingungen
gelten für den Fanny Mendelssohn Förderpreis:

  • Nominierung durch eine*n der bestehenden FMFP-Patinnen oder -Paten oder – nach Rücksprache mit dem Fanny Mendelssohn Förderverein – durch eine international renommierte Musikerin bzw. einen international renommierten Musiker, eine Hochschulprofessorin bzw. einen Hochschulprofessor oder eine Kulturmanagerin bzw. einen Kulturmanager, die bzw. der die Bewerbung unterstützt und die Bewerberin bzw. den Bewerber während des Bewerbungsprozesses als Mentorin oder Mentor begleitet.

  • Nominierungsvorschläge können bis zum 30. November 2026 per E-Mail an FMFP-Initiatorin Heide Schwarzweller eingereicht werden: schwarzweller@interlink-kultur.com

  • Ein innovatives musikalisches Konzept.

  • Ein neuer interpretatorischer Ansatz.

  • Ein außergewöhnliches, aus dem Konzept entwickeltes Repertoire.

  • Die Vorstellung eines musikalischen Projekts, das im Falle einer Auszeichnung mit dem Preisgeld in Höhe von 12.500 Euro realisiert werden soll. Dies kann beispielsweise die Produktion einer Debüt-CD, die Erstellung eines professionellen Musikvideos, die Umsetzung eines Konzertprojekts, eine Instrumentenförderung oder ein vergleichbares künstlerisches Vorhaben sein. Das geplante Projekt ist im Rahmen der Bewerbung kurz zu beschreiben.

  • Die Altersgrenze beträgt 25 Jahre.

Das musikalische Konzept kann sowohl zeitgenössische Werke als auch selten gespieltes oder wieder zu entdeckendes Repertoire umfassen.

WICHTIGES

 Ein Preis, zwei Sparten: 

  • Soloinstrument

  • Kammermusikensemble

 Einzureichende Unterlagen: 

  • Ausgefüllter Bewerbungsbogen

  • Lebenslauf mit Foto

  • Hörprobe (mp3, ggf. Videoaufnahme mp4, oder DVD)

Unterlagen bitte per E-mail oder Post an:

 

schwarzweller@interlink-kultur.com 

 

Heide Schwarzweller
Heilwigstraße 93
20249 Hamburg

Initiatorin
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DIE INITIATORIN
HEIDE SCHWARZWELLER

Heide Schwarzweller über den Fanny Mendelssohn Förderpreis:

„Als ich den Fanny Mendelssohn Förderpreis 2014 ins Leben rief, hätte ich im Traum nicht daran gedacht, dass er sich bereits nach kürzester Zeit etablieren würde. Die durchweg positive Resonanz aus den unterschiedlichsten kulturellen Bereichen ist bis heute schlichtweg überwältigend.

Entscheidend mitverantwortlich für diese Erfolgsstory ist sicherlich, dass der FMFP von Anfang an eine vollkommen eigenständige Positionierung hatte, die es aufstrebenden Künstlern/Künstlerinnen ermöglicht, ihr Können in einem anderen Licht zu präsentieren.

Denn hier wird nicht nur spielerische Virtuosität honoriert, sondern vor allem auch das vom Teilnehmer/von der Teilnehmerin zuvor entwickelte inhaltliche Konzept, also der selbstgesteckte kreative Rahmen. Das führt automatisch zu einer künstlerisch-intellektuellen Auseinandersetzung mit Musik. Und somit zu vollkommen neuen und revolutionären Darbietungen.

Besonders glücklich macht mich, dass unser ursprüngliches Motto „Vom Wegbereiter zum Wegbegleiter“ nun schon mehrfach Früchte getragen hat.

Für unseren erster Preisträger, Tamás Pálfalvi, war der Fanny Mendelssohn Förderpreis der Startschuss zu einer Weltkarriere, die ihn bereits in alle großen Konzerthäuser, z.B. in die Carnegie Hall, führte. Erst vor kurzem wurde er in Budapest an der Franz-Liszt-Akademie zum jüngsten Professor Ungarns ernannt. Gleichzeitig drückt seine über Jahre anhaltende Treue zum FMFP aus, was den Preis so besonders macht: Verbundenheit.

Ich bin unendlich dankbar, dass ich mit dem Preis den Grundstein dafür legen konnte, auch künftigen Teilnehmern/Teilnehmerinnen und Preisträgern/Preisträgerinnen ihre ganz persönlichen und individuellen musikalischen Karrierewege zu ermöglichen.

Das Leben als Künstler/Künstlerin war noch nie leicht. Reich an Entbehrungen und bescheiden an finanziellen Mitteln. Kulturelle Förderung weicht immer häufiger wirtschaftlichen Erwägungen. 80% der Hochschulabsolventen und -absolventinnen finden keine Orchesterstelle und müssen auf verwandte Positionen ausweichen, z.B. eine Lehrtätigkeit...

Umso wichtiger ist es, aufstrebenden Künstlern/Künstlerinnen eine Bühne zu bieten, auf der sie ihr besonderes Talent einer hochkarätigen Jury und der breiten Öffentlichkeit präsentieren können.

Der FMFP ist ein Zeichen gegen den kulturellen Klimawandel und für das Streben nach neuen, künstlerisch-kreativen Innovationen.“

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