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Vom Gewinnerkonzept zum Debütalbum

vor 6 Stunden
2 Min. Lesezeit

Fabian Johannes Egger veröffentlicht als 12. Preisträger des Fanny Mendelssohn Förderpreises sein Debütalbum "Leben ist nicht genug!"

©Oliver Mark
©Oliver Mark

Hamburg, 14.10.2026 – Mit seinem Debütalbum Leben ist nicht genug lädt der junge Flötist Fabian Johannes Egger zu einer außergewöhnlichen Begegnung zwischen Alter und Neuer Musik und der Auseinandersetzung mit vielschichtigen Interpretationen ein. Das Album entstand aus seinem Konzept zur Auszeichnung als 12. Preisträger des Fanny Mendelssohn Förderpreises und erscheint am Freitag beim Label ES-DUR auf CD und bei allen bekannten Streamingdiensten. 


Titelgebend für das Album ist Eggers eigene Komposition für sein Instrument, die sich thematisch an die gleichnamige Erzählung von Hans Christian Andersen "Der Schmetterling" anlehnt.


"Leben ist nicht genug" ist dabei mehr als eine Überschrift. Er steht für den Anspruch eines jungen Künstlers, sich nicht mit dem Vorgefundenen zufriedenzugeben, sondern nach dem Mehr zu suchen: nach neuen Klangwelten, neuen Perspektiven und einer eigenen musikalischen Sprache.


Egger verbindet auf seinem Debütalbum Werke des etablierten Repertoires mit zeitgenössischen Impulsen und zeigt dabei die außerordentliche Ausdrucksvielfalt seines Instruments. Die Flöte erscheint nicht nur virtuos, sondern als eine Stimme mit ganz unterschiedlichen Facetten – lyrisch und intim, kraftvoll und brillant, vertraut und überraschend zugleich.


„Ich möchte mit meiner Musik etwas erzählen und Fragen stellen. Für mich bedeutet Musik, über das hinauszugehen, was unmittelbar da ist – vielleicht ist genau das mit Leben ist nicht genug gemeint“, sagt Fabian Johannes Egger.


Dass der Fanny Mendelssohn Förderpreis gerade Egger in diesem entscheidenden Moment seiner Entwicklung unterstützt, ist Teil seines besonderen Fördergedankens: Der Preis will junge Musikerinnen und Musiker nicht nur auszeichnen, sondern ihnen die Möglichkeit geben, ihre künstlerischen Ideen tatsächlich zu verwirklichen. Das Preisgeld von 12.500 Euro ist deshalb zweckgebunden und ermöglicht die Realisierung musikalischer Projekte, wie Debüt-CDs, Konzerttourneen oder professionelle Videoproduktionen.


„Fabian Johannes Egger gehört zu einer Generation junger Musiker, die keine Grenzen zwischen Tradition und Gegenwart akzeptieren. Er besitzt bereits eine bemerkenswerte künstlerische Eigenständigkeit und gleichzeitig die Offenheit, immer wieder Neues zu wagen. Sein Debütalbum ist deshalb nicht nur ein erster Schritt, sondern ein Versprechen“, sagt Heide Schwarzweller, Initatorin des FMFP.


Mit Leben ist nicht genug legt Fabian Johannes Egger nun ein erstes klingendes Zeugnis seiner künstlerischen Entwicklung vor. Ein Debüt, das nicht allein zeigen will, was ein 19-jähriger Flötist bereits kann, sondern vor allem neugierig macht auf das, was noch kommen wird.



Der Fanny Mendelssohn Förderpreis, benannt nach der Komponistin Fanny Hensel (geb. Mendelssohn), wird jährlich an junge Künstler:innen verliehen, die mit einem innovativen musikalischen Konzept überzeugen. Der Preis umfasst neben der Auszeichnung auch die professionelle Produktion und Veröffentlichung des Albums, Preisträgerkonzerte sowie eine gezielte Öffentlichkeitsarbeit. Fabian Johannes Egger präsentiert mit „Leben ist nicht genug“ bereits das  zwölfte Debüt-Album, dass durch die Unterstützung des Hamburger Konzeptpreises und seines gleichnamigen Fördervereins entstanden ist. Wie auch für seine Vorgänger, zu denen unter anderen der Trompeter Tamás Pálfalvi, der Kontrabassist Dominik Wagner, die Flötistin Josephine Olech oder der Violinist Matthias Well gehören, ist das Debüt-Album für den Chiemgauer ein wichtiges Sprungbrett für die solistische Entwicklung.

 
 
 

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